Melanie – Iduna Ferun Baltrun

Als Tochter einer Hausfrau und eines Handwerkers wurde Iduna in Skane, in der Südlichen Provinz Schwedens, geboren. Von Ihrer Mutter lernte die junge Iduna nicht nur die Kunst des Kochens, sondern auch wichtige mentale Eigenschaften wurden ihr mit auf den Weg gegeben.

Ihr kleines Dorf, vom regen Handel und dem Handwerks geprägt, war Ausgangspunkt für eine Abenteuerliche Reise. Da Iduna ein ausgesprochen neugieriges Mädchen war, bereiste sie mit ihrer Familie ferne Städte und Länder, wie Englefield in England oder auch Rom in Italien. Als Iduna 20 Monde alt war, bereiste sie das Land der Alemannen um neue Kulturen und deren Gewohnheiten kennenzulernen. Auf dieser langen und kräftezehrenden Reise lernte sie einen jungen Händler kennen, dessen Weg sich schnell mit dem ihren vereinen sollte.

Er erzählte ihr von den Christen, den Werten und wie sie ihren Glauben auslebten. Interessiert und gefesselt von der Neugier, verblieb Iduna einige Zeit im Land der Alemannen und heiratete Ihren Gatten. Während des Zusammenlebens, hatte sie immer wieder Glaubenskonflikte und Visionen, welche sich erst mit der Geburt ihres Jungen Boldurs legen sollte, den Sie empfang, als Sie 22 Monde alt war.

Iduna überkam Heimweh und einen inneren Drang in ihre Heimat zurückzukehren, da Ihre Visionen unheilvolles hervorbrachten, für den Fall, dass sie weiterhin im Land der Alemannen verweilen würde. Die Überfahrt nach Skane war strapazierend für die Beiden, da Ihr Sohn grade einmal 3 Monate alt war. Angekommen in ihrer Heimat stellte sie dem Dorf ihren Jungen, der auf Boldur-Kili hörte, vor. Dieses Glück sollte aber nicht von Dauer sein.

Ihr Alltag wurde von Tag zu Tag mehr von Lügen, Intrigen und letztlich von Androhungen geprägt. Die Visionen und Träume wurden intensiver und realer – allerdings wusste Iduna nicht, welch Gabe ihr von den Göttern, damals in die Wiege gelegt wurde.

Eines Nachts überkam Sie ein Traum, der Sie veranlasste, das Dorf in der Nacht zu verlassen um Abstand zu gewinnen. Zwei Tage später kehrte sie wieder heim und bat den Jarl ihren Mann verlassen zu dürfen. Nachdem Sie die Gründe, Visionen und Sorgen vorgetragen hatte, gab er ihr seinen Segen für diesen Schritt.

Nachdem dies erledigt war, sah sich Iduna veranlasst, ihre Heimat zu verlassen um sich selbst von den Erinnerungen und dem Leben in diesem Dorf zu lösen. Zudem wollte sie herausfinden, woher die Visionen und realen Träume kamen.

Sie streifte mit ihrem Jungen durch die weiten Schwedens, lernte viele Leute kennen und lebte in verschiedenen Dörfern aber auch in der Natur. Bald wurde sie mit ihrem Glauben konfrontiert und Freya erschien ihr. Iduna wurde daran erinnert, woher sie kam und viele ihrer Fragen wurden beantwortet. Freya machte Ihr klar, dass es ihr Schicksal ist, eine Völva zu sein. Nach der Unterredung mit Freya setze sich Iduna mit Ihrem Weg auseinander. In dieser Zeit entdeckte sie weitere Gaben und Fähigkeiten.

Sie konnte jederzeit mit den Göttern reden und mit jedem Male wurde Ihr klar, dass dieser Weg schwer und voller Verantwortung. Manche Begegnung lastete schwer auf den Schultern. Viele Wochen lebte sie mit ihrem Sohn im Wald, setzte sich mit der Natur und ihren Vorzügen aber auch mit ihrem Schicksal auseinander und lehrte sich selbst die Naturheilkunde.

Eines Tages reiste Iduna nach Haithabu, einer Vision folgend. In Haithabu angekommen, hörte sie von den dortigen Einwohnern, das es einen Clan namens „Blendingur“ gebe, die regelmäßig auf Viking fahren und eine Gruppe aus Nordmännern sei, die aus allen Teilen des heutigen Europas kamen. Sie wartete ab, bis die Gruppe, die regelmäßig in Haithabu anlegte, eintraf und bat darum, sich Ihnen anschließen zu dürfen. Iduna lebte sich mit ihrem Sohn schnell ein und genoss zügig ein großes Ansehen, innerhalb der Gruppe. 1,5 Monde war Sie mit ihnen auf Reisen. Viele Probleme mussten gelöst und viele Sehungen musste sie tragen.

Eines Tages kehrten sie zurück nach Haithabu, welches durch einen bitteren Krieg fast zerstört war. Sie leistete Hilfe, wo sie nur konnte. Dort lerne Iduna den Krieger Thorstein kennen, bei dem Sie ein gar merkwürdiges Gefühl hatte. Es schien als ob sich die Seelen der Beiden schon seit geraumer Zeit kennen. Lange Nächte mit Unterhaltungen zwischen den Beiden vergingen, bis beide die Gewissheit hatten, das sie von den Göttern auserwählt wurden für einen Weg, den nur sie bestreiten sollten und der viele Abenteuer mit sich bringen würde.

Thorstein soll auf seine Völva achten und Iduna auf ihren Krieger.